Jeder von uns hat schon mal einen
Popsong gehört. Oder sich Pop-Art Kunst angeschaut.
Es hat auch jeder ein Bild davon im
Kopf, was zum Beispiel den Popsong ausmacht. Spricht man aber von Pop
in der Wissenschaft, ist es schon nicht mehr so klar, wie Pop zu
definieren ist.
Ähnlich sieht das auch Thomas Hecken in seinem Aufsatz über die Definition des Pop-Begriffs, da jeder Autor einem Begriff eine schlüssige Definition geben kann. Wissenschaftliche gesehen, sollte die Definition des Pop-Begriffs die offensichtliche Verbindung zur Musik und Kunst jedoch überschreiten.
Ähnlich sieht das auch Thomas Hecken in seinem Aufsatz über die Definition des Pop-Begriffs, da jeder Autor einem Begriff eine schlüssige Definition geben kann. Wissenschaftliche gesehen, sollte die Definition des Pop-Begriffs die offensichtliche Verbindung zur Musik und Kunst jedoch überschreiten.
Viele bekannte Definitionen sehen Pop als einen Teil der Massenkultur, Phänomene, die sich durch Massenmedien rasend schnell verbreiten und somit als "populär" und hip gelten. So, wie auch Hecken, sehe ich Schwierigkeiten bei einer solchen Definition, da diese einfach eine Ansatz zur Erklärung von Populärkultur liefert. In diesem Zusammenhang wäre also eine Definition des Pop-Begriffs überhaupt nicht notwendig, da bereits ein Ausdruck, der der Populär- oder Massenkultur, schon besteht.
Der
Poptheoretiker Dietrich Diederichsen geht in seinem Aufsatz über die
Definition des Pop-Begriffs vor allem auf drei Elemente ein, die Pop
ausmachen. Das erste Element ist die Transformation. Es werden
Grenzen überschritten, egal ob ethnischer oder kultureller Art. Die
Umgebung gestaltet sich immer neu, es ist eine gewisse Dynamik
vorhanden.
Der
zweite Punkt, den Diederichsen als Element des Pop ansieht, ist, dass
Pop seine Umwelt bejaht. Daraus resultieren Gegenbewegungen, die die
Gesellschaft durchaus kritisch sehen, die Welt und das Leben jedoch
nicht als negativ ansehen. Dies unterscheidet den Pop von anderen
Subkulturen, die meist mit der gegebenen Welt unzufrieden sind und
diese eher verneinen. Auch hierbei ist also wieder eine gewisse
Dynamik zu sehen, die den Pop-Begriff ganz entscheidend prägt.
In
drittes Element bezeichnet Pop als einen Geheimcode. Bekannte
Pop-Vertreter, wie zum Beispiel Warhol benutzten diesen für ihre
oftmals gesellschaftskritischen Aussagen, aber eher scheinaffirmativ,
damit zumindest ein scheinbarer Zugang für alle geschaffen wurde.
Obwohl
beide Texten eine Vielzahl von Begriffsdefinitionen liefern,
erscheint es mir immer noch schwierig eine klare, wissenschaftliche
Erklärung des Pop-Begriffs zu liefern.
Wo
befindet sich die Grenze zur Populärkultur oder sehen nur wenige
Theoretiker eine Schwierigkeit darin, diese beiden Begriffe
voneinander zu trennen?
Eine
Definition für den Begriff Pop zu finden, scheint also schwerer, als
zunächst vermutet. Es geht nicht nur um den neusten Popsong oder um
etwas „populäres“. Es müssen noch einige Faktoren mehr beachtet
werden, wie es beide, Hecken und Diederichsen, versuchen. Eine universell gültige Definition gibt es allerdings nicht.
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